Diese Seite wurde erstellt am 26. November 2012


Cafe Europa


Cafe Europa
Originaltitel: G.I. Blues
USA 1959/60
Darsteller: Elvis Presley, Juliet Prowse, Robert Ivers, James Douglas, Leticia Roman, u.a.
Regie: Norman Taurog
Ein Film der Paramount Pictures
Super-8 Vertrieb: Inter-Pathé; Nr. 331


INHALT:

Die in Deutschland stationierte Einheit um den jungen Soldaten Tulsa wird nach Frankfurt am Main verlegt. Am Bahnhof treffen die Junges auf den Soldaten Turk, der gerade aus Frankfurt kommt. Er erzählt von seinen Affären, muss jedoch zugeben, dass er bei der schönen Lili nicht landen konnte. Bis zur Haustür durfte er sie bringen, sie jedoch nicht mit in ihre Wohnung begleiten. Er wettet mit dem Schürzenjäger Dynamite, dass auch er es innerhalb von sieben Tagen nicht schaffen wird, mit Lili allein eine Nacht zu verbringen. Tulsa, der seinem Chef Sgt. McGraw gerade mehrere hundert Dollar für einen in der Heimat geplanten Nachtclub für seine Dreimannband abgeschwatzt hat, setzt alles Geld darauf, dass Dynamite Lili verführen kann. Noch am Bahnhof wird Dynamite jedoch aufgrund seiner Eskapaden und den damit einhergehenden Beschwerden der Väter nach Alaska strafversetzt. Seine Freunde überreden Tulsa, an Dynamites Stelle die Wette zu übernehmen und der sagt notgedrungen zu. Lili ist Tänzerin im Frankfurter Café Europa. Obwohl sie Tulsa gegenüber zunächst abweisend ist, beginnt sie sich für ihn zu interessieren, nachdem er im Café einen Titel gesungen hat. Um einem anderen aufdringlichen Verehrer zu entgehen, verlässt sie mit Tulsa überstürzt das Café. Tulsas Freund Cookie verliebt sich unterdessen in die italienische Serviererin Tina. Es gelingt ihm, mit Tina in ihre Wohnung zu gehen. Kurze Zeit später erscheinen auch Tulsa und Lili, die den gesamten Abend miteinander verbracht haben und nun auf der Wohnung etwas essen wollen Lili und Tina teilen sich eine Wohnung und Tulsa und Cookie gehen, da die Wette nur gilt, wenn Tulsa mit Lili allein ist. Lili verabredet sich für den nächsten Tag mit Tulsa und beide fahren nach Assmannshausen, wo sie Gondel fahren, eine Bootstour machen und sich eine Kasperletheatervorstellung ansehen. Als Tulsa Lili zum ersten Mal küsst, bekommt er ein schlechtes Gewissen wegen der laufenden Wette. Am nächsten Tag geht er zu Lili in die Garderobe und trennt sich von ihr, da er für sie mehr empfinde, als er als stationierter Soldat es sollte. Er kündigt Cookie gegenüber die Wette auf. Wenig später wird er zu seinem Bandkollegen Rick gerufen, der seit er in Frankfurt ist, nach seiner früheren Verlobten Marla gesucht hat. Nun hat er sie endlich gefunden. Sie hat ein uneheliches Kind von ihm und beide planen spontan, in Heidelberg zu heiraten. Tulsa soll auf den kleinen Junior aufpassen. Obwohl der ihm als ruhiges Baby vorgestellt wurde, beginnt er schon nach wenigen Minuten allein mit Tulsa zu schreien. In seiner Not ruft Tulsa schließlich Lili an, bringt Junior zu ihr und versorgt das Baby die gesamte Nacht mit ihr. Er hat nun unbeabsichtigt die Wette gewonnen. Am nächsten Tag soll Lili mit den Soldaten bei einer Veranstaltung auftreten. Sie hört von der Wette und glaubt, dass Tulsa das Baby nur benutzt habe, um in ihre Wohnung zu gelangen und es sich sonst nicht gewagt hätte. Sie wendet sich enttäuscht von ihm ab und nennt ihn einen Feigling. Schließlich erfährt sie von Marla, dass Tulsa tatsächlich Babysitter spielen sollte. Auch die Strafversetzung Tulsas durch Capt. Hobart, der eine Verführung argloser junger Frauen durch Tulsa vermutet, kann so abgewendet werden. Nach den Auftritten von Lili und Tulsa mit seinen Bandkollegen Cookie und Rick fallen sich die Paare in die Arme: Rick und Marla, Cookie und Tina und Tulsa und Lili. (Text: Wikipedia)


NOTIZEN:

Gerockt wird nur sehr zurückhaltend; dafür versucht sich Elvis an Walzern, Wiegenliedern und dem deutschen Volksliedgut "Muß i denn, muß i denn..." (Filmkritik).


Die SUPER-8 Kopie:

Die Handlung ist naturgemäß stark gerafft. Der im Vollbild gezeigte Film beginnt nach dem stark verkürzten Original-Vorspann (Elvis Presley, Hal Wallis und der Filmtitel werden genannt) direkt mit dem Song "G.I. Blues". Der Handlung kann man eigentlich nicht so richtig folgen. Es wird erst sehr spät klar, warum Tulsa (Elvis) eigentlich hinter Lilly (Juliet Prowse) her ist - einer Wette wegen nämlich. Aber da Elvis ohnehin in seinen Filmen gerne hinter einem oder mehreren Mädchen her ist, stört das eigentlich auch nicht weiter. Das Bild ist leicht gelb-/rotstichig, aber trotzdem schön klar, hell und scharf. Der Ton ist sehr deutlich aufgespielt aber leider immer wieder, vor allem in der zweiten Hälfte oft zum Teil sehr asynchron. Insgesamt: Netter, kleiner Musikfilm mit flotten Musiknummern und einem toll aussehenden Elvis. Die Asynchronität nervt aber natürlich. Am Ende des Filmes eine kurze Original-Paramount "The End"-Schlusseinblendung. Hier die Songs, die in dieser Schnittfassung geblieben sind: "G.I. Blues", "Blue Suede Shoes" (aus der Jukebox), "Shoppin' Around", "Tonight Is So Right For Love" und "Didja' Ever". [Th.Ge.]

GESAMT BEWERTUNG
Schärfe Ton Farben Bildstand Schnitt
Note 2 Note 1 Note 3 Note 1 Note 1

© Paramount Pictures


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