Diese Seite wurde erstellt am 15. Februar 2002
Überarbeitet am 27. Oktober 2004


Unheimliche Begegnung der dritten Art


Unheimliche Begegnung der dritten Art
Originaltitel: Close Encounters Of The Third Kind
USA 1977
Darsteller: Richard Dreyfuss, Francois Truffaut, Teri Garr, Melinda Dillon, u.a.
Regie: Steven Spielberg
Ein Film der Warner-Columbia
Super-8 Vertrieb: piccolo-film; Nr. 5842 (110m color / ton)


INHALT:

Seltsame Himmelserscheinungen beunruhigen die Bewohner einer US-Kleinstadt. Ingenieur Roy Neary (Richard Dreyfuss) trifft in der Nacht auf drei Ufos. Fortan spuken in seinem Kopf optische und akustische Phänomene herum. Derweil entführen Aliens den kleinen Sohn von Jillian Guiler (Melinda Dillon). Von einer magischen Kraft geleitet, bricht die Mutter ebenso wie Roy zum Bergplateau "Devil's Tower" in Wyoming auf. Dort werden beide Zeugen der fantastischen Landung eines riesigen Raumschiffs...


NOTIZEN:

Geschildert werden ihre unterschiedlichen Reaktionen zwischen Unruhe, Neugier, Panik und Faszination, als sie die UFOs entdecken. Ein optisch faszinierendes Science-Fiction-Märchen, ganz aus dem Geiste Walt Disneys, das die Utopie einer von Harmonie und Glückseligkeit erfüllten außerirdischen Welt umschreibt. Der naive Glaube an die Erlösung aus dem All kann kaum als ernsthafte Antwort auf die Probleme des modernen Menschen verstanden werden, aber als filmtechnisches Kabinettstück ist der Film dennoch ein fantasievolles Vergnügen. In seinen besten Momenten wird er zudem zur geistreichen Karikatur einer der technischen Dinge überdrüssigen Erwachsenenwelt (Filmkritik). 1980 kam der Film erneut in die Kinos mit einem anderen Ende - man sieht das Raumschiff von innen. In der damaligen DDR wurde der Film erst 1985 aufgeführt. (Filmkritik).


Die SUPER-8 Kopie:

Erschien im Frühjahr 1979. Der Film wurde komplett von "Columbia-Pictures Home Entertainment" übernommen. Umkopiert von Scope auf Normalbild in befriedigender Bildschärfe. Die Farben sind zu Hell, der Ton nicht besonders klar. Kein piccolo-film Logo, sondern das Columbia Logo in voller Länge startet den Film, gefolgt vom Hauptitel. Die Filmhandlung ist etwas kompliziert geschnitten - man sollte den Film zuvor in voller Länge sehen. In einigen Filmzeitschriften war damals zu lesen, das Steven Spielberg angeblich selbst die Super 8 Kopie geschnitten hat. Eine nicht unbedingt empfehlenswerte Schnittfassung.

GESAMT BEWERTUNG
Schärfe Ton Farben Bildstand Schnitt
Note 3 Note 2 Note 3 Note 1 Note 3

Hier das spanische Cover von Columbia Pictures Home Entertainment:



Und das US-Cover:



© Columbia Pictures


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